21.02.2021


Zulassungserweiterung für PsA

Psoriasis und Psoriasis-Arthritis

Neue Therapieoption zur Behandlung von Gelenkbeteiligungen

 

Nicht nur Haut, sondern auch Gelenke: Die häufigste Begleiterkrankung der Plaque-Psoriasis ist die Psoriasis-Arthritis. Ein neues wirksames Medikament ist seit Kurzem für beides zugelassen.

 


Die Psoriasis-Arthritis tritt bei bis zu 30 % der Patient*innen mit einer Plaque-Psoriasis im Verlauf ihrer Erkrankung auf.1 Beide Psoriasis-Formen sind chronische Erkrankungen, die auf eine Störung des Immunsystems zurückzuführen sind.5

Die Psoriasis-Arthritis betrifft besonders den Bewegungsapparat, und hier oft Sehnenansätze und periphere Gelenken. Die Doppelbelastung von Haut- und Gelenkbeteiligung bei der Psoriasis führt häufig zu körperlichen und sozialen Einschränkungen, emotionalen Problemen sowie einer Verringerung der Arbeitsproduktivität. Bei etwa 80 % der Patient*innen gehen die Hautsymptome den Gelenksymptomen voraus.6 Bei einer Studie wurde festgestellt, dass bei etwa einem Drittel der Psoriasis-Patient*innen eine Psoriasis-Arthritis undiagnostiziert bleibt.7 Dabei bedürfen die Patient*innen einer frühzeitigen Diagnose und Behandlungsbeginn, um noch schwerere Gelenkschädigungen zu vermeiden.8 Fast 50 % der Patient*innen mit Plaque Psoriasis und bis zu 80 % der Patient*innen mit Psoriasis-Arthritis sind von Nagelveränderungen betroffen. Der wichtige Zusammenhang zwischen Psoriasis-Arthritis und Nagelveränderungen ist gut belegt - das Vorhandensein von Nagelveränderungen ist ein starker Prädiktor für die Entwicklung einer Psoriasis-Arthritis.9


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